Es war einmal… Ehrenamtlichen-Fest der Versöhnungs-Kirchengemeinde

Erstellt am 04.10.2018

Unter dem Motto „Es war einmal…“ erlebten jetzt rund 170 Ehrenamtliche der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde einen märchenhaften Abend. Die Gemeinde hatte Menschen aus allen Bezirken zum traditionellen Dankeschön-Fest in die Wiedenbrücker Kreuzkirche eingeladen. Die Gäste, die bei herrlichem Sonnenschein eintrafen, wurden vom Pfarrteam in Märchen-Verkleidungen empfangen.

In seiner Andacht erinnerte Pfarrer Achim Heckel an die gemeinsame Botschaft von Bibel und Märchen: „Als das Wünschen noch geholfen hat!“ Danach waren alle Ehrenamtlichen eingeladen, sich an einem reichhaltigen Büffet der Wiedenbrücker „Speisekammer“ zu stärken. Das spätsommerliche Wetter lud zum Verweilen an den Stehtischen vor der Kirche und im extra aufgebauten Zelt ein.

Beim anschließenden Showprogramm des Pfarrteams blieb es weiter märchenhaft. Eine böse Hexe – mit diabolischen Lachen von Bärbel Page genial in Szene gesetzt – stürzte die gesamte Gemeinde ins Chaos: In der Chorprobe brachte niemand einen geraden Ton heraus, im Gemeindebüro streikten Fotokopierer und Telefonanlage und im Kindergarten bekamen die Kleinen eine ganz spezielle Rotkäppchen-Version zu Ohren. Mit Variationen von „Hänsel und Gretel“ rundete Rainer Moritz am Piano das Programm ab. 

Mit frenetischem Applaus wurde das Ensemble der Küster und Gemeindesekretärinnen bedacht, das in weißen Tüllkleidern über die Bühne schwebte und „Schwanensee“ darbot. Märchenerzähler Jürgen Mackenbrock fiel es auf seinem Lehnstuhl schwer, bei dieser Tanzeinlage ernst zu bleiben. Am Ende sorgten die „Heinzelmännchen“, sprich die Ehrenamtlichen der Gemeinde, dafür dass der Fluch der bösen Hexe gebrochen wurde. 

„Wir sind Versöhnung, so muss die wahre Kirche sein…“ Dieses Lied ist inzwischen zu einer Hymne der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde geworden. Und so klang damit im großen Finale ein gelungenes Ehrenamtsfest aus, das im kommenden Jahr bestimmt eine Neuauflage erfährt. 


(Marco Beuermann), Sto.