Interview mit Chorleiterin Chantal Spenke, Herzebrock-Clarholz

 

 

Das Interview führte Lothar Schäfer 

 

Chantal Spenke leitet seit Februar 2018 den Rainbow-Gospelchor für den erkrankten Sebastian Wewer aus Beckum. Hauptberuflich ist sie als Lehrerin in Rietberg tätig. Sie hat den Chor vor  elf Jahren schon mal vorübergehend geleitet und verfügt darüber hinaus über Erfahrungen als Bandmitglied und Chorleiterin verschiedener Chöre. 

 

Chantal, Du leitest den Rainbow Gospelchor wieder seit Februar. Was gefällt dir besonders bei der Arbeit mit den Sängerinnen und Sängern?

 

Ganz klar die Begeisterungsfähigkeit und mit welcher Freude sie sich in die Lieder stürzen, und diese auch mit ihren Stimmen und ihrem Körper Ausdruck verleihen. Ein Zweites. Wenn man was Neues ausprobiert, höre ich nie: Das haben wir schon immer anders gemacht. Oder, das haben wir noch nie so gemacht. Sondern, sie lassen sich auf Neues ein und sind mit vollem Herzen dabei. Das gefällt mir sehr. 

 

Am kommenden Samstag, den 10. Novmeber, leitest Du gemeinsam und im Wechsel mit Eline van Loo, der Leiterin des niederländischen Gospelchores LIGHT TUNES aus Steenwijk, das Konzert in der Herzebrocker Kreuzkirche. Worin siehst Du die besondere Herausforderung?

 

Also, der wirklich heikle Punkt wird sein, die beiden Chöre, die getrennt voneinander die gleichen Lieder vorbereitet haben, so zusammen zu fügen, dass es musikalisch passt. Dass das Tempo passt. Dass die Betonung passt. Dass der Rhythmus stimmig ist. Und vor allem, dass die Stimmen so miteinander verschmelzen, dass ein einheitlicher schöner Klang entsteht. Das wird die größte Herausforderung. Wir stellen uns ihr. 

 

Was bedeutet dir selbst Gospelmusik?

 

Das kann ich in einem kurzen Satz zusammenfassen. Wenn ich Gospel singe, fühle ich mich Gott am nächsten. 

 

Chantal, vielen Dank.   

 

Bild: Renate van Dalen, Organisatorin von LIGHT TUNES, übergibt eine niederländische Spezialität an Chantal Spenke, rechts im Bild