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Matiši: Spenden sind rechtzeitig angekommen

Ingrida Armane (links) und Inara Silina sortieren in der Sakristei der ev. Kirche in Matiši die vielfältigen Sämereien.

Der Freundeskreis Matiši ist erleichtert über die große Unterstützung der Partnergemeinde und bedankt sich im Namen der Partner in Lettland ganz herzlich bei den Spenderinnen und Spendern für die zahlreichen Sach- und Geldspenden. Trotz der auch bei uns nicht einfachen Situation sind viele Menschen dem Spendenaufruf gefolgt und haben für Bedürftige und Kinder der Sonntagsschule in Matiši gespendet. So konnten vor Ostern 6 Kartons mit Sämereien und Süßigkeiten gepackt werden. Ein LKW-Fahrer machte einen Umweg über Rheda-Wiedenbrück und nahm die Kartons mit nach Lettland.

Die Süßigkeiten für die Kinder wurden zu Ostern verteilt und sorgten für große Freude. Die Sämereien wurden zunächst sortiert und dann an bedürftige Menschen ausgegeben. Gerade in einer Zeit mit stark steigenden Preisen für Lebensmittel können sie nach einer hoffentlich guten Ernte im Spätsommer eine große Unterstützung sein.

Zudem freuen sich die Partner in Matiši über beträchtliche Geldspenden für den Gesundheitsfonds. Auch die Frauenhilfe Rheda unterstützt seit den ersten Kontakten die Partnerschaft mit der lettischen Gemeinde. So steht ein weiterer Geldbetrag zur Verfügung, um damit bedürftige Menschen direkt mit Lebensmitteln unterstützen zu können.

Nähere Informationen gibt es bei Birgit Strothenke unter Tel.: 05242/931587. Auf der Facebook-Seite des Freundeskreises Matiši werden zudem aktuelle Neuigkeiten aus der Partnergemeinde geteilt.

Die Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde hat schon seit dem Jahr 1994 enge Kontakte zu der Ev. Kirchengemeinde Matiši in der Region Valmiera in Lettland. Doch noch nie war die Situation in der Partnergemeinde so bedrückend wie zurzeit: Die Coronainzidenz ist zwar inzwischen auf knapp über 200 gesunken. Doch überall ist die Angst vor einem möglichen Einmarsch Russlands in das Baltikum zu spüren, denn auch in Lettland lebt eine große russische Minderheit. Vor allem die Aussage Putins, die Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft zu versetzen, und die Angriffe auf ukrainische Atomreaktoren bereiten den Letten große Sorgen. Allein die Mitgliedschaft in der EU und NATO gibt den Letten zurzeit etwas Zuversicht, dass Russland vor einem Angriff auf ihr Land zurückschrecken könnte.