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Weiß-Blaues Dankeschön

Erstellt am 23.09.2014

„Wir sind Versöhnung“: Die Pfarrer Artur Töws, Rainer Moritz, Marco Beuermann, Gemeindesekretärin Theresia Wimmer, Pfarrerin Sarah Töws und Pfarrer Thorsten Maruschke. (Foto: Hauser)

Ehrenamtsfest der Versöhnungs-Kirchengemeinde Mit dem traditionellen „O‘ zapft is“ wurde das diesjährige Ehrenamts-Fest der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde eröffnet. Der Rheda-Wiedenbrücker Bürgermeister Theo Mettenborg persönlich war gekommen, um das Fass anzustechen. Über 250 Ehrenamtliche der Gemeinde spendeten vor der Wiedenbrücker Kreuzkirche ordentlich Applaus, als die ersten Biergläser sich füllten. Der CVJM-Posaunenchor sorgte für die passende Blasmusik. Schon traditionell ist dieses Fest, zu dem Ehrenamtliche aus der gesamten Versöhnungs-Kirchengemeinde von Herzebrock-Clarholz über Rheda-Wiedenbrück bis Langenberg-Benteler geladen werden. In diesem Jahr stand die Veranstaltung ganz im Zeichen eines Oktoberfestes. Viele Gäste waren zünftig in Dirndl oder Lederhose erschienen. In ihrer Andacht dankte Pfarrerin Sarah Töws allen Gästen für ihr großes Engagement im vergangenen Jahr. Sie buchstabierte dabei das Wort „FEST“ neu durch: „Freude – Ehre – Sympathie – Treue“! In einem Jahres-Rückblick wurden bildlich noch einmal die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate vor Augen geführt. Dabei fehlte auch ein Ausblick auf Veranstaltungen in der kommenden Zeit nicht. Danach waren Ehrenamtlichen auf den Vorplatz der Kreuzkirche, der sich in einen Biergarten verwandelt hatte, eingeladen, sich an einem reichhaltigen, bayerischen Büffet zu stärken. Das spätsommerliche Wetter lud zum Verweilen an den Stehtischen vor der Kirche und im extra aufgebauten Zelt ein. Mittels blau-weißer Deko hatte sich die Kreuzkirche zum Fest in eine Bayern-Hochburg mitten in Westfalen verwandelt. Das Moderatorenteam Spatzl und Stenz (Gemeindesekretärin Theresia Wimmer und Pfarrer Marco Beuermann) führte durch das Programm, das das Team der Hauptamtlichen gezaubert hatte. Theresia Wimmer kam es hier zugute, dass sie als gebürtige Österreicherin lange Zeit in Bayern gelebt hat. Für Westfalen unaussprechliche bayerische Worte gingen ihr leicht und charmant über die Zunge. Angelika Riegel und Rainer Moritz boten musikalische Schmankerl wie den „Zillertaler Hochzeitsmarsch“, während die Kita-Erzieherinnen im Dirndl über die Bühne rockten. Bärbel Pages Theatergruppe sorgte mit Loriots „Jodeldiplom“ für Lachtränen bei den Zuschauern. Bei einem Bayern-Quiz wurde deutlich, dass der süddeutsche Dialekt doch seine Tücken hat. Den „kulturellen“ Höhepunkt bildete der Auftritt von Mary Schneider, einer australischen Künstlerin, die von Bärbel Page herrlich überzeichnet dargestellt wurde. Zu den Opern-Klängen aus „Wilhelm Tell“ oder „Carmen“ jodelte sie, was das Zeug hielt. „Wir sind Versöhnung, so muss die wahre Kirche sein…“ Dieses Lied ist inzwischen zu einer Hymne der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde geworden. Und so klang damit im großen Finale ein gelungenes Ehrenamtsfest aus, das im kommenden Jahr bestimmt eine Neuauflage erfährt. (Marco Beuermann)