Ewigkeitssonntag - Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen

Grafik: Pfeffer

Mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag am endet das Kirchenjahr. Neben dem Andenken an die Verstorbenen wird in vielen Gottesdiensten dabei zu einem bewussten Umgang mit der Lebenszeit ermutigt.

Auf das Problem des Todes antworten die Religionen der Welt höchst unterschiedlich. Im grundlegenden Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen Christen ihren Glauben an "die Auferstehung der Toten und das ewige Leben".

Der Gedenktag geht auf eine Anregung aus der Reformationszeit zurück. Er bildet eine evangelische Alternative zum katholischen Allerseelentag am 2. November. Der Ewigkeitssonntag wird erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in einer Kirchenordnung erwähnt. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. führte ihn als "Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen" ein.

Der Weg

Foto: epd bild

Der Weg durch die Trauer ist weit. 

Er lässt sich nicht 

abkürzen

und nicht im Lauf­schritt

bewältigen. 

Tina Willms