Passionszeit - Zeit des Leidens

Grafik: Pfeffer

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Das Wort Passion bedeutet soviel wie "Leiden" oder auch "Leidensgeschichte. Die Passionszeit oder auch Fastenzeit umfasst eine Zeitspanne von vierzig Tagen, sie beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Karsamstag, auf dem dann das Osterfest am Ostersonntag folgt. Die letzte Woche der Passionszeit ist die s.g. Karwoche, die Woche des Leidens. Sie umfasst die Zeit vom Palmsonntag, an dem Jesus in Jerusalem einzieht, über den Karfreitag, den Tag seiner Hinrichtung am Kreuz, bis zum Karsamstag, den Tag seines Begräbnisses. 

 

Zeit zur Besinnung 

Die Menschen beschäftigen sich in dieser Zeit mehr mit Grundfragen des eigenen Lebens, z.B. mit dem Sinn von Leiden, mit Ängsten und Hoffnungen angesichts des Todes, mit Fragen nach Schuld und Vergebung, oder mit Wünschen, den eigenen Lebensstil zu verändern. Christen nehmen sich in diesen Wochen bewusst Zeit zur Besinnung und Meditation. Sie besuchen Gottesdienste und Andachten. Sie fasten oder verzichten in diesen Wochen auf etwas, woran sie hängen, um sich von Gewohnheiten oder Zwängen zu befreien und um offen für Gott und die Mitmenschen zu werden. In der evangelischen Kirche lädt die Aktion „7 Wochen ohne“ hierzu ein. 
Über das Fasten und die Aktion „7 Wochen ohne“

 

 

Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche