Weihnachten - das Fest der Liebe, des Lebens und des Lichts

Foto: Pilz

Das Weihnachtsfest ist in den Herzen der Menschen untrennbar mit dem Thema Frieden verbunden. Dies geht schon aus den Texten in der Bibel hervor, die dem Fest im Alten und im Neuen Testament zugrunde liegen. "Friede auf Erden" verspricht der Engel den Hirten, als er ihnen draußen auf dem Feld von einem Kind erzählt, das unter ärmlichsten Bedingungen in einem kleinen Dorf namens Bethlehem geboren sein soll. Das Wesentliche des Weihnachtsfestes ist also die Botschaft, dass Gott Mensch wird und als Kind geboren wird. Dieses Kind wird die Welt und das Leben von Millionen von Menschen, die sich in der Nachfolge dieses Jesus von Nazareth weltweit auf den Weg gemacht haben, verändern. 

In unseren zahlreichen Gottesdiensten am Heiligen Abend und in der Weihnachtszeit erinnern wir uns nicht nur an die Geburt des Kindes, sondern wir verkündigen die Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit, die bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren hat.

Die Weihnachtsgeschichte (Lukas 2,1-20)

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.

Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.  Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Haben wir die Weihnachtsbotschaft aus den Augen verloren?

Grafik: Pfeffer

Veranstaltungen am Heiligen Abend

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Das Gottesdienstangebot in unserer Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde am Heiligen Abend reicht von Krippenspielen, Christvespern, Christmetten bis hin zur "Happy Night".

Weitere Informationen zu Terminen und Orten finden Sie in der Tagespresse, dem örtlichen Aushang, in unserem Gemeindebrief und auf dieser Internetseite unter "Termine".