Grundstein(ver)legung an der Kreuzkirche in Wiedenbrück

Baukirchmeister Ralf Manche (links) überwacht den Einbau des neuen Grundsteins an der Wiedenbrücker Kreuzkirche. (Foto: A. Heimann)

Die Versöhnungs-Kirchengemeinde feierte am 15. Oktober die Grundsteinlegung an der Wiedenbrücker Kreuzkirche. In einer gottesdienstlichen Feier fanden der alte Grundstein der bisherigen Kreuzkirche und der neue Grundstein für den Anbau ihren Platz in der Verbindungsmauer zwischen Alt- und Neubau. Die Mauer am Eingang der Kreuzkirche, in die der alte Grundstein im Februar 1953 eingemauert wurde, musste den Umbaumaßnahmen weichen. Der alte Eckstein der Kirche wurde nun neben einem neuen Grundstein eingemauert.

Die Pfarrer Artur Töws und Marco Beuermann gestalteten die Feier, die der CVJM-Posaunenchor musikalisch umrahmte. Bürgermeister Theo Mettenborg überbrachte die Grüße der Stadt Rheda-Wiedenbrück und beglückwünschte die Gemeinde zu diesem „beherzten Schritt“. Superintendent Frank Schneider knüpfte an den Monatsspruch vom Oktober an und wünschte der allen Beteiligten „Freiräume“ für das Leben der Gemeinde.

Genau wie vor 63 Jahren wurde auch in den neuen Grundstein eine Metallhülse eingemauert. Als erstes legte Baukirchmeister Ralf Manche die von Margarita Schiller gestaltete Urkunde in diese „Zeitkapsel“. Danach fanden Baupläne, Tageszeitungen, Geld und andere Erinnerungsstücke ihren Platz in der Hülse und wurden so für die Nachwelt konserviert. Nach der offiziellen Feierstunde mit Ehrengästen, den Nachbarn und vielen Gemeindegliedern wurde bei Kaltgetränken und Bratwürstchen dieser denkwürdige Tag miteinander gefeiert.(-beu)