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Gesamtkirchliche Konfirmandenfreizeiten in Duderstadt

Erstellt am 16.10.2021

Fünf Tage waren einfach nur „Wow!“ - Konfi-Freizeit 2021

„Das war schon mal eine glatte Eins!“ So begeistert zeigte sich ein Konfirmand, nachdem er eine Taufszene rund um Johannes den Täufer erlebt hatte, die Teamer der Versöhnungs-Kirchengemeinde nachgespielt hatte. Leandro Reichert in der Rolle des Johannes hatte sich mitten in den Duderstädter Obertorteich gestellt und rief zu Umkehr und Taufe. Es war der Auftakt zu einer fünftägigen Freizeit, an der jetzt 130 Konfis und Teamer der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde teilnahmen. Für viele Jugendlichen war es die erste Gruppenfahrt nach eineinhalb-jähriger Corona-Pause. 

Bereits zum siebten Mal waren hiesige Konfirmanden zu einer gesamtgemeindlichen Freizeit ins Eichsfeld aufgebrochen. Motto der Tage: „Duderstadt meets Versöhnung“. Ein Schwerpunkt der Freizeit lag auf dem Leben Jesu. So erfuhren die Konfirmanden in einer Jesus-Rallye an 15 Stationen von biblischen Gestalten wie Petrus, Maria, Pilatus oder Kaiphas, welche Erlebnisse diese mit Jesus Christus gemacht hatten. Da es seit Jahren gute Kontakte vor Ort gibt, waren Stationen ebenso im Rathaus verortet wie in der evangelischen Servatius-Kirche, der katholischen Cyriakus-Kirche oder dem Ursulinen-Kloster. Die Ergebnisse der Rallye mussten die Konfirmanden dann in einem meterlangen Social-Media-Profil zusammentragen. So postete Maria, die Mutter Jesu: „Wie ist eigentlich gerade dein Beziehungsstatus?“

Für gute Stimmung im Jugendgästehaus sorgte eine gemeindeeigene Ten-Sing-Gruppe. Lautstark sangen die Konfis mit, wenn Alina Broy und Max Nitschke die Bühne betraten. Besonders „One way“ wurde zum Hit der Freizeit. Höhepunkt der fünf Tage war ein „Black-and-white-Abend“, bei dem alle Teilnehmenden der Freizeit Szenen aus Disney-Filmen darstellen konnten. Stundenlang wurde an Kostümen gebastelt und Choreographien einstudiert. Und so betraten am Abend „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ ebenso die Bühne wie Helden aus „Star Wars“ oder „101 Dalmatiner“. Das Publikum war begeistert und immer wieder rief Vikarin Eva Meise in der Jury: „Wow – wow – wow!“

Ein weiteres Highlight der Freizeit war ein Kino-Besuch, für den die Gemeinde einen eigenen Kino-Saal gemietet hatte. Die Verfilmung des Jugendbuchs „Wunder“ von Raquel Palacio sorgte für besonders emotionale Augenblicke. Die fünftägige Freizeit endete mit einem Abendmahlsgottesdienst, den alle Jugendlichen gemeinsam gestalteten. Kantor Jan Weige war extra aus Rheda-Wiedenbrück angereist, um die Gruppe musikalisch zu begleiten. Für viele Konfis war alleine schon die große gotische St.-Servatius-Kirche ein besonderes Erlebnis. Unter dem Motto „Du siehst mich“ bekam jeder Jugendliche seinen persönlichen Moment. Besonders feierlich wurde es, als Konfirmand Cameron von Pfarrer Rainer Moritz getauft wurde. Zum Abschied hatte manch einer Tränen in den Augen, als die Kirche erfüllt wurde mit dem Lied „Sei behütet auf deinen Wegen!“

130 Konfis und Teamer der Versöhnungs-Kirchengemeinde nahmen an der Freizeit in Jugendliche in Duderstadt teil.

Im Duderstädter Obertorteich schlüpfte Leandro Reichert (rechts) in die Rolle von Johannes dem Täufer.

15 Teamer der Gemeinde stellten bei einer Jesus-Rallye biblische Gestalten dar.

An jeder Rally-Station mussten die Jugendlichen Aufgaben erfüllen, um an Informationen zu gelangen.

Stilecht präsentierte sich Moritz Witte in der Rolle des Pontius Pilatus im Folterkeller des Duderstäder Rathauses.

Kreativ wurde es bei einem „Black-and-white-Abend mit Disney-Figuren“.

Zum Jahrestag an die ehemalige Grenze zur DDR - Konfi-Freizeit 2019

Dank einer Spende der Gemeindestiftung „Via Nova“ konnte die gesamte Konfi-Gruppe das Grenzlandmuseum in Teistungen besuchen.

Unter dem Motto „All about Jesus“ erlebten jetzt 150 Jugendliche der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde fünf Tage im niedersächsischen Duderstadt. Bereits zum sechten Mal waren hiesige Konfirmanden zu einer gesamtgemeindlichen Freizeit ins Eichsfeld aufgebrochen. Ein Schwerpunkt der Freizeit lag auf dem Leben Jesu. So erfuhren die Konfirmanden in einer Jesus-Rallye an 15 Stationen von biblischen Gestalten wie Petrus, Maria, Pilatus oder Zachäus, welche Erlebnisse diese mit Jesus Christus gemacht hatten. Die Ergebnisse mussten die Konfirmanden dann in einem meterlangen Facebook-Profil zusammentragen. An dieser Jesus-Rallye nahmen zum zweiten Mal auch die Konfirmanden aus Duderstadt teil.

Mitten im Duderstädter Obertorteich wurde zudem die Taufe Jesu im Jordan nachgespielt. Johannes der Täufer begoss nach seiner Bußpredigt Menschen, die sich von ihren Sünden reinigen lassen wollten – und auch Jesus stieg zur Taufe ins Wasser hinab. Abends wurde das Erlebte mit dem Kinofilm „Jesus liebt mich“ humorvoll vertieft. In der Mitte der Freizeit war eine „Black-and-white-Party“ der Stimmungs-Höherpunkt der Freizeit. Stundenlang tanzten Dutzende Jugendliche ausgelassen im Europasaal des Jugendgästehauses. Eine Lichtshow sorgte für die passende Atmosphäre.   

Passend zum 30. Jahrestag des Mauerfalls besuchten die Konfirmanden das Grenzlandmuseum Teistungen an der Grenze zu Thüringen. Bis vor drei Jahrzehnten verlief direkt hinter Duderstadt der Grenzzaun zur DDR. Dank einer Spende der Gemeindestiftung „Via Nova“ konnten die Konfis durch Zeitzeugen über das ehemalige Grenzgelände und durch eine Ausstellung zur Geschichte der deutsch-deutschen Teilung geführt werden. Teamerin Bianca Primas, die in der DDR aufgewachsen ist, berichtete im Anschluss über ihre persönlichen Erlebnisse.

Die fünftägige Freizeit endete mit einem Abendmahlsgottesdienst, den alle Jugendlichen zusammen mit der gemeindeeigenen TEN SING Band gemeinsam gestalteten. Wie im Vorjahr wurde die Feier in der großen gotischen St.-Servatius-Kirche als sonntäglicher Gemeindegottesdienst gefeiert. Im Nachgang zum Kirchentag lautete das Motto „Was für ein Vertrauen“. Sowohl für die ostwestfälischen Jugendlichen als auch für die niedersächsischen Gemeindeglieder ein eindrückliches Erlebnis.